gelesen: Lionel Shriver – Wir müssen über Kevin reden

liesmalwas

ein unglaubliches Buch, das mich einigermaßen ratlos wieder ausspeit, da es keine Erklärungen liefert. Menschliche Abgründe und Unzulänglichkeiten tun sich auf, doch die Zusammenhänge bleiben unverständlich. Wird dieses Kind zum Amokläufer, weil seine Mutter vielleicht einen Sprung in der Schüssel hat? Oder sind die Reaktionen der Mutter doch ganz normal? Ist dieser Vater ein liebenswerter, geduldiger Mann oder eher ein grenzdebilder Vollpfosten? Keine leichte Lektüre, aber knallhart spannend. Lionel Shriver ist übrigens eine Frau.

Kurz vor seinem sechzehnten Geburtstag richtet Kevin in der Schule ein Blutbad an. Innerhalb weniger Stunden ist das Leben seiner Familie nicht mehr, wie es war. Lionel Shriver erzählt aus der Sicht einer Mutter, die sich auf schmerzhafte und ehrliche Weise mit Schuld und Verantwortung, mit Liebe und Verlust auseinandersetzt. Hätte sie ihr Kind mehr lieben sollen? Hätte sie das Unglück verhindern können? Ein höchst aktueller Roman von erschütternder Klarheit und stilistischer Brillanz. Quelle: Amazon

Erschienen am 2. Mai 2017 als  Taschenbuch

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